Intelligente Mobilität
„Gasgetriebene Autos, fast lautlose Schienenbahnen, elektrische Straßenbeleuchtung, gigantische Ozeandampfer und einen Mangel an humanistischer Kultur.“
So sah Jules Verne 1863 das Jahr 1963 in „Paris au XXeme siecle“.

Was die Zukunftsforschung meint
- Das globale Verkehrsaufkommen wird sich bis zur Mitte des Jahrhunderts verfünffachen. Vor allem durch das Wachstum in Asien und Afrika. Weltweit werden im Jahr 2030 2,3 Milliarden Autos unterwegs sein (heute sind es 500 Millionen). Die Menschen werden immer mobiler.
- In Europa wird es ab 2020 aufgrund umweltfreundlicher Autoantriebe mit Elektro- und Brennstoffzellenantrieb weniger um Verminderung der Abgase gehen als um intelligentes Flüssighalten des Verkehrs. Intelligente Autos werden um das Jahr 2020 wahrnehmen, wo sich andere VerkehrsteilnehmerInnen befinden. Tempo und Abstand zu den anderen werden vollautomatisch geregelt und vermindert. Autos werden vollautomatisch fahren und als Büro genutzt werden. In Ballungsräumen werden Kleinstfahrzeuge zur Fortbewegung verbreitet sein. Bis 2015 wird sich der Flugverkehr in Europa etwa verdoppeln. Durch massiven Ausbau des Hochleistungsnetzes der Bahn im EU-Raum wird nach einer Stagnation der Bahnverkehr EU-weit ab 2010 wieder Marktanteile gewinnen. Magnetschwebebahnen werden Flugzeuge im Personenverkehr zwischen Ballungsräumen zunehmend ersetzen. Röhrenuntergrund-Magnetschwebebahnen könnten auf wichtigen Strecken den Transport von Waren und Menschen ergänzen. Schon in diesem Jahrzehnt wird es erste Flugautos geben, sie werden aber erst in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts den Verkehr weltweit revolutionieren.
- Bis 2020 werden um 40% mehr Autos auf Österreichs Straßen unterwegs sein. Bis 2030 wird sich auch die Zahl der autofahrenden SeniorInnen in Österreich gegenüber heute vervierfachen. Um die Jahrhundertmitte werden 90% der ÖsterreicherInnen einen Führerschein besitzen.